Bauernhof Trigna

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Einige Touristische Ortschaften
Das Ritus der “Vattienti”
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Taverna
Pizzo Calabro
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Sersale
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Falerna
Nocera Terinese
Carlopoli Abbazia di Corazzo
Tiriolo Ruderi del Castello
Serrastretta
Acconia Terme Romane
Lago Angitola Oasi WWF
Monte Reventino

Briatico La Rocchetta
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Taverna: Heimatland des großen barocken Malers Mattia Preti, der „Kalabresischer Ritter“ genannt wird. Die Stadt bewahrt zahlreiche seiner Gemälde auf. In der aus dem sechzehnten Jahrhundert stammenden Kirche von S. Domenico ist die Preti Pinakothek, die einen wunderschonen Werkzyklus von Mattia Preti und Gregorio Preti (wie der Christo fulminante und das Martyrium von St. Sebastiano) aufbewahrt. In der Kirche von S. Barbara werden Meisterwerke wie die Taufe von Christo aufbewahrt.

Pizzo Calabro: Seine Berühmtheit ist auf die Erschießung von Gioacchino Murat (13 Oktober 1815) zurückzuführen, aber Pizzo ist auch bekannt für die Thunfischerei sowie für seine hauseigenen Kreationen des berühmten Eis tartufo. Der Ursprung geht auf das Mittelalter zurück; es liegt malerisch zur Küste hin; Häuser und Freitreppe stehen vor dem Abgrund zur Küste. Sehenswert ist die Kirche von S. Francesco di Paola, die Muttergotteskirche. Auch die kleine und eindrucksvolle Kirche Piedigrotta, welche vollständig im Tuff ausgehöhlt ist und auf einem kleinen Strand liegt sowie das Kloster der Minimi, die Kirche von S. Giorgio mit der barocken Fassade und einem reichen Steinportal.

Roccelletta di Borgia: lieblicher Ort an der ionischen Seite von Kalabrien. Archäologische Ausgrabungen haben die antike griechische Kolonie Skyletion, die später die römische Siedlung Scolacium wurde, freigelegt. Sehenswürdigkeiten: der archäologische Park (ein Theater, eine Nekropole, Statuen, ein Forum, ein Amphitheater, die byzantinische Kirche S. Maria von Roccella).

Sersale: Ortschaft in der Pre-Sila im üppigen Grünen, von zahlreichen Pflanzensorten umgeben (charakteristisch sind die riesigen hundertjährigen Kastanienbäume). Interessante Ausflüge zu den zahlreichen Wasserfällen und Canyon sind möglich.

Gizzeria: Ort auf den Abhängen des Monte Mancuso zum Tyrrhenische Meer hin. Die erste Ansiedlung entstand um das Jahr 1000, auf einem Gelände, das den Kavalieren der Malteserorden gehörte. Sehenswürdigkeiten: Turm der Kavalieren der Malteserorden (Teil eines Defensivsystems, das gegen die Pirateninvasionen im Mittelalter errichtet wurde); die Kirche der Verkündigung (wo die Holzgruppe der Verkündigung aus dem XVII Jh. bewahrt ist); das Museum Mons. Maiolo.

Falerna: auf die erste Hälfte des 16. Jh. zurückgehend. Noch älter ist der Vorort Castiglione, eine antike Ansiedelung um das X Jh. errichtet. Sehenswürdigkeiten: das Eingangs-Gewölbe der Ruine des römischen Schlosses; der archäologische Park Pian delle Vigne, der die Ruine einer römischen Villa umrahmt; der Felsturm (Torre Lupo), welcher mit dem Turm von Gizzeria und nördlich mit dem Turm von Piano di Terina verbunden war.

Nocera Terinese: auf einem Hügel liegender, sehr eindrucksvoller Ort. Von großer kultureller und religiöser Bedeutung ist die Passionsdarstellung am Karsamstag. Bei dieser Gelegenheit kann man die vattienti sehen. Sehenswürdigkeiten: die Ruine des Kapuzinerklosters, welches auf den Ruinen des antiken normannischen Schlosses errichtet wurde. Von dem Kloster hat man eine wunderbare Aussicht aufs Meer, das unter den grünen Anhöhen liegt. Besonders nennenswert sind auch: der Defensivturm von Piano del Casale; der Turm Terina; die Kirche von S. Francesco; der Triumphbogen aus der Zeit von Friedrich II; die Kirche von S. Giovanni Battista mit einer aus dem sechzehnten Jahrhundert stammenden Statue des Heiligen; die berühmten Portale; das antike Stadtviertel Motta und der Palazzo Odoardi (städtische Adelsbaukunst mit besonderer pflanzenförmigen Friese).


Carlopoli: Die Geschichte dieser Gemeinde ist mit der Abtei von Corazzo verbunden. Ursprünglich Benediktiner-Abtei, gehört sie seit 1157 zu den Zisterzienserorden. Die Abtei wurde unter der normannischen Herrschaft errichtet, um die Ausbreitung des griechischen Mönchtums zu behindern. Die Abtei wurde von Gioacchino da Fiore geleitet. Wertvoll ist das Oval aus Marmor (17. Jh.) in der Chiesa dello Spirito Santo im Vorort von Castagna.

Inmitten der Landenge nach Catanzaro liegt das bezaubernde Dorf Tiriolo, von wo aus man gleichzeitig das Tyrrhenische und das Ionische Meer bewundern kann. Mehr als tausend Jahre alt ist die Webstuhlarbeit der vancali, Schals in Seide oder Wolle, die ein Teil der traditionellen Tracht waren und welche noch heute (dank ihrer feinen Herstellung) weltweit verkauft werden. Sehenswürdigkeiten: antike Paläste; Balkons in spanischem Stil; das Stadtviertel der Jiudecca (Judenviertel); Ruine eines Schlosses, welches auf der Ruine einer normannischen Burg unter der aragonesischen Herrschaft errichtet wurde.

Inmitten von grünen Buchen- und Kastanienwäldern liegt Serrastretta, eine Ortschaft aus der Mitte des XIV Jh. Sehenswürdigkeiten: Ein Handwerk, das sich lebendig halten will, ist die Verarbeitung von Ginster zu Stoff, wie es zur Zeit unserer Großmütter noch Brauch war. Wichtig ist auch die Tradition der Stuhlverarbeitung, renommiert in ganz Kalabrien. In diesem Bergdorf (schneebedeckt im Winter) gibt es zahlreiche ländliche Gebäude wie die metati, welche für das Vorbraten und Trocknung der Kastanien bestimmt sind.

Andere Orte von besonderem Interesse:

Acconia: Die Anwesenheit der antiken Römer im Dorf ist durch die Thermenanlage bezeugt.

Oase WWF: für die Naturfreunde am Angitolasee. Interessant sind die verschiedenen Arten von Sumpfvögeln.

Monte Reventino: für die Trekking-Begeisterten.