Bauernhof Trigna
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"Zweiter Teil"
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Trigna Huete
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Le mondine che raccolgono il riso

La trebbiatura nell'aia

I cumuli di Covoni di grano
Geschichte 
Des landwirtschaftlichen Betriebs LA FERLA
Zweiter Teil

Der Bauernhof „La Ferla“ war damals Anlaufstelle für viele Arbeiter; wer Arbeit suchte, fand hier eine Stelle. Außer Reis wurden auch hochwertige Zitruspflanzen angebaut, wie die aus Sizilien stammende Sorte „marze“, die durch die Technik der Veredelung eine besondere Qualität bekam. Es wurden Granatäpfel, Äpfel, Pfirsiche, “Merendelle” angebaut, auch Maulbeerbäume, die mit ihren Blättern die Seidenraupen nährten. Tiere wurden gezüchtet: Pferde, die am Ufer des Flusses Amato weideten; Ochsen, um die Felder zu pflügen; Kühe, Schafe, Enten und Gänse, die von dem papararo zur Weide getrieben wurden.
In dieser Hochkonjunktur war der Bauernhof ein kleines Dorf mit vielen Familien und Kindern. Für diese vielen Kinder wurde die Schule „Trigna“ gegründet. Am Samstag organisierte man immer ein Fest, tanzte auf der Tenne und viele Hochzeiten wurden zelebriert. Der landwirtschaftliche Betrieb „La Ferla“ entwickelte sich zu einem autonomen Zentrum. Heute noch kann man den alten Keller und den Holzofen, der so viele Menschen versorgte, besichtigen.

Während des Faschismus wurden Bauern aus Venetien nach Kalabrien versetzt und auch auf der Trigna arbeiteten mehrere von ihnen. Der Venetische Familienname Sant’Eufemia, nach dem auch der Bahnhof benannt wurde, erinnert noch an diese Zeit.
Der Sohn von Orazio, Antonio, studierte Agrarwissenschaft und spezialisierte sich in der Tierzucht. Er baute einen Stall für Milchkühe, die er in Kanada selbst ausgesucht hatte und arbeitete bis 1965 zusammen mit seinem Vater auf dem landwirtschaftlichen Betrieb. Ende 1969 starb Orazio la Ferla.

Wegen der Landwirtschaftkrise und wegen Mangel an sachkundigen Arbeitskräften konnte man immer weniger Reis anbauen. Trotz der Krise hat die Familie La Ferla weiterhin erstklassige Produkte hergestellt; sie hat sich auf Bio spezialisiert. Einige Gebäude wurden zu passenden Wohnungen umgestaltet und mehrere Zimmer hübsch eingerichtet.

Heute hat sich „Trigna“ zu einem landwirtschaftlichen, touristischen Gut entwickelt und bietet alte renovierte Räume an. Bequeme Zimmer mit Bad und eigenen Eingängen auf einem gemeinsamen Hof sowie ein komfortabler Gemeinschaftssaal mit Fernseher bieten ländliche Gastfreundschaft. Man kann die Familienbetreuung genießen und sich durch lange Spaziergänge oder Ausritte ans Meer oder ins Landinnere erholen. Tagesausflüge bis nach Sizilien werden organisiert und wunderschöne mediterrane Sonnenuntergänge können erlebt werden.


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