Geschichte
Des
landwirtschaftlichen Betriebs
LA FERLA
Zweiter
Teil
Der
Bauernhof „La Ferla“ war damals Anlaufstelle für
viele Arbeiter; wer Arbeit suchte, fand hier eine Stelle. Außer
Reis wurden auch hochwertige Zitruspflanzen angebaut, wie die
aus Sizilien stammende Sorte „marze“, die durch
die Technik der Veredelung eine besondere Qualität bekam.
Es wurden Granatäpfel, Äpfel, Pfirsiche, “Merendelle”
angebaut, auch Maulbeerbäume, die mit ihren Blättern
die Seidenraupen nährten. Tiere wurden gezüchtet:
Pferde, die am Ufer des Flusses Amato weideten; Ochsen, um die
Felder zu pflügen; Kühe, Schafe, Enten und Gänse,
die von dem papararo zur Weide getrieben wurden.
In dieser Hochkonjunktur war der Bauernhof ein kleines Dorf
mit vielen Familien und Kindern. Für diese vielen Kinder
wurde die Schule „Trigna“ gegründet. Am Samstag
organisierte man immer ein Fest, tanzte auf der Tenne und viele
Hochzeiten wurden zelebriert. Der landwirtschaftliche Betrieb
„La Ferla“ entwickelte sich zu einem autonomen Zentrum.
Heute noch kann man den alten Keller und den Holzofen, der so
viele Menschen versorgte, besichtigen.
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